Diese Website verwendet Funktionen, die Ihr Browser nicht unterstützt. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf eine aktuelle Version.

Wichtiger als unser Leben

Das Untergrundarchiv des Warschauer Ghettos



Die Ausstellung zeigt eine Innensicht des Warschauer Ghettos aus jüdischer Perspektive. Beeindruckende Zeugnisse erzählen vom Leben und Sterben der Menschen im Ghetto.



29. Juni 2023 bis 7. Januar 2024 | NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München | nsdoku.de

Eine Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums München und des Jüdischen Historischen Instituts Emanuel Ringelblum in Warschau in Kooperation mit der Association of the Jewish Historical Institute of Poland



Der Ton kann über das Lautsprecher-Symbol in der Navigationsleiste wieder deaktiviert werden.

Das Warschauer Ghetto

September 1939: Mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen beginnt der Zweite Weltkrieg. NS-Deutschland weitet seine antijüdische Politik auf die eroberten Gebiete aus, und die jüdische Bevölkerung wird in Ghettos eingesperrt. Das größte ist das Warschauer Ghetto.

Vor dem Zweiten Weltkrieg leben 3,3 Millionen Jüdinnen*Juden in Polen. Warschau ist das kulturelle, religiöse und politische Zentrum dieser vielfältigen Gemeinschaft. Rund 375.000 Warschauer Jüdinnen*Juden werden verfolgt und unterdrückt: Sie müssen Zwangsarbeit leisten, dürfen sich nicht mehr frei bewegen, werden enteignet und sind Gewalt ausgesetzt.

__ Umriss des Warschauer Ghettos

Im Herbst 1940 wird die jüdische Bevölkerung Warschaus gezwungen, in einen Bezirk im Norden der Stadt zu ziehen: das Ghetto entsteht.

Im November desselben Jahres wird das Areal durch Mauern vom Rest der Stadt abgeschottet. Fast ein Drittel der Bevölkerung Warschaus ist nun auf 2,4 Prozent des Stadtgebiets konzentriert.

__ Die Ghettomauer in der Bonifraterska-Straße





0:00/0:00

__ Auszug aus einem Tagebucheintrag des Ghettobewohners Marek Stok, Sommer 1940



















































___ Die Aufnahmen zeigen die Außenmauer des Warschauer Ghettos gegenüber der Markthalle Hala Mirowska, vermutlich im Mai/Juni 1941. Die Kamera beobachtet Kinder dabei, wie sie Rhabarber und anderes Essbares durch eine Abflussrinne in der Mauer ins Ghetto schmuggeln. Ein polnischer Polizist berät sich mit einem Angehörigen der deutschen Ordnungspolizei und packt einen der schmuggelnden Jungen. Mit seinem Schlagstock drischt er auf den Jungen ein, bis dieser blutend entkommt.

Die Aufnahmen stammen von dem polnischen Amateurfilmer Alfons Ziółkowski.















Bis 1941 wächst die Bevölkerung des Warschauer Ghettos auf 460.000 Menschen an, da Jüdinnen*Juden aus anderen Regionen nach Warschau fliehen oder von den Nationalsozialist*innen dorthin verschleppt werden – auch aus Deutschland. Die Unterbringung und die Lebensmittelversorgung sind völlig unzureichend und die hygienischen Verhältnisse katastrophal. Seuchen verbreiten sich, und die Menschen sterben an Entkräftung.

__ Todesanzeigen im Ghetto

Senek Rosenblum, geboren 1935 im polnischen Żychlin, lebt zunächst im dortigen Ghetto, bevor er mit seinen Eltern 1942 ins Warschauer Ghetto flieht. Seine Mutter stirbt auf der Flucht. Dem Vater gelingt es, sich und den Sohn auch aus dem Warschauer Ghetto zu schleusen und zu verstecken. Senek Rosenblum überlebt, größtenteils auf sich selbst gestellt, in unterschiedlichen Verstecken und unter falscher Identität. Nach Kriegsende kommt er nach München, wandert aber zunächst in die USA aus und lässt sich 1960 endgültig in München nieder. Er stirbt 2022 in München.

Senek Rosenblum gehörte zu den wenigen hundert Kindern, die das Warschauer Ghetto überlebten.

__ Interview mit Senek Rosenblum 2018

Oneg Schabbat und das Archiv

Die eigene Geschichte schreiben

Um das Geschehen im Warschauer Ghetto für die Mit- und Nachwelt zu dokumentieren, ruft der jüdische Historiker Emanuel Ringelblum ein Geheimunternehmen ins Leben: das Untergrundarchiv des Warschauer Ghettos. Er sammelt etwa sechzig Personen um sich, die unter dem Decknamen Oneg Schabbat (Freude des Sabbat) eine Forschungsgruppe bilden.

Wir kennen noch heute nicht alle Namen der Mitglieder von Oneg Schabbat. In mühseliger Forschungsarbeit konnten 36 Biografien rekonstruiert werden. Nicht von allen sind Fotos erhalten.





































Die Mitglieder von Oneg Schabbat treffen sich jeden Samstag und diskutieren die soziologischen und demografischen Veränderungen im Ghetto. Unter ihnen sind Journalist*innen und Ökonom*innen, Lehrer*innen, Rabbiner*innen und Schriftsteller*innen. Einige von ihnen zählen zu den führenden Mitgliedern des zivilen Widerstands im Warschauer Ghetto.

Über mehr als zwei Jahre sammelt und erstellt Oneg Schabbat zehntausende Dokumente: das sogenannte Ringelblum-Archiv.

___ „Verzeichnis der Drucksachen”, Auflistung des von Oneg Schabbat gesammelten Archivmaterials, erste von mehreren Seiten mit insgesamt 707 Objekten, nach Dezember 1941





0:00/0:00

___ Auszug aus dem Tagebucheintrag von Abraham Lewin, 06.06.1942



Das ‚Ringelblum-Archiv‘ ist ein einzigartiges Vermächtnis des polnischen Judentums. Es ist ein beispielloser Akt des Widerstands und der Selbstbestimmung – und der Versuch, die Shoah unmittelbar und im Moment ihres Geschehens zu dokumentieren.

___ Benjamin Rozenfeld, Sterbekasse, Zeichnung, 1941





0:00/0:00

___ Auszug aus Stanisław Różycki [Benjamin Rozenfeld], Zbiór relacji pt. „Obrazki uliczne getta” [Sammlung von Augenzeugenberichten „Straßenszenen aus dem Ghetto“], März 1942

Das Leben im Ghetto dokumentieren

Die Menschen im Ghetto tun alles, um mit der Grenzsituation fertig zu werden und zu überleben. Sie versuchen verzweifelt, aus dem Nichts ein Auskommen zu finden, und bemühen sich, das soziale und kulturelle Leben aufrechtzuerhalten. Für die Kinder werden Schulen eingerichtet, und Wohlfahrtsverbände kümmern sich, soweit möglich, um die Ärmsten.

___ Fragement eines Stundenplans und Einladung zu einer „Großen Kindervorstellung“ anlässlich des „Tags des Kindes—30.05.1942“



Sie feiern Hochzeiten und trauern um die Toten, die bald allgegenwärtig sind. Abgeschnitten von der Außenwelt stellen sie Untergrundzeitschriften her und versuchen, sich so gut wie möglich zu informieren. Ihr Leben bewegt sich zwischen Hoffnung und Verzweiflung.

___ Titelseite der Untergrundzeitschrift „Słowo Młodych. Pismo Młodzieży Gordonistycznej“ [Wort der Jugend. Zeitung der gordonistischen Jugend], Juli 1941

Die Mitglieder von Oneg Schabbat sind sich bewusst, in welcher extremen Lage sich die polnischen Jüdinnen*Juden befinden. Deshalb wollen sie das Leben im Ghetto so umfassend und objektiv wie möglich dokumentieren.

___ Lebensmittelkarte und Bedarfsschein für Eliasz Gutkowski vom 21.05.1942, der ihn zum Bezug von einem Paar Schuhe oder Leder für ein Paar Schuhe berechtigte.





Zwischen 1940 und 1943 sammeln und erstellen sie heimlich zehntausende Dokumente in polnischer, jiddischer, hebräischer und deutscher Sprache: Tagebücher und Theaterkarten, Anzeigen und Statistiken, Berichte aus jüdischen Gemeinden im gesamten besetzten Polen, Schulaufsätze, Abhandlungen zu einzelnen Aspekten des Ghettolebens, persönliche Briefe und amtliche deutsche Dokumente wie Plakate, Ausweise und Lebensmittelkarten.

Auch rund 70 Fotografien und mehr als 300 Zeichnungen und Gemälde sind Teil des Archivs.

___ Bonbonpapier der Warschauer Süßwarenfabrik Wiktoria





0:00/0:00

___ Auszug aus Natan [Nusn] Koninski, Oblicze dziecka żydowskiego [Das Gesicht des jüdischen Kindes], Studie über die Lage der Kinder im Warschauer Ghetto, November 1941

Wissen über die Shoah verbreiten

Mit dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 radikalisiert sich die antijüdische Politik Deutschlands. Auf den Massenmord an den sowjetischen Jüdinnen*Juden folgt die systematische Ermordung der jüdischen Bevölkerung Europas.

Für ihr Mordprogramm errichtet die SS sechs Vernichtungslager im besetzten Polen: Chełmno, Bełżec, Sobibór, Treblinka, Majdanek und Auschwitz-Birkenau.

__ Brief von Fela Mazierska an Nahestehende im Warschauer Ghetto mit der Nachricht, dass Verwandte in das Vernichtungslager Chełmno deportiert worden seien, 23.01.1942





Angesichts der systematischen Ermordung der jüdischen Bevölkerung Polens werden die Mitglieder von Oneg Schabbat unweigerlich zu Chronisten der Shoah. Im Herbst 1941 erhalten sie erste Informationen über organisierte Massenhinrichtungen in den polnischen Ostgebieten.

Nachrichten über Massenmorde in den Vernichtungslagern Chełmno und Bełżec erreichen sie erstmals Anfang 1942.

___ „Meine Lieben! Wir sind mit der ganzen Familie auf der Durchreise durch Tschenstochau. Wir wissen nicht, wohin wir fahren. Ich sage Euch Lebewohl. Küsse, G.F.“, Tschenstochau, 17.12.1942 (Poststempel) | Auf dem Transport nach Auschwitz aus dem Zug geworfene Postkarte von Guta Fuks aus Płońsk an Familie Rotblat im Warschauer Ghetto





0:00/0:00

___ Auszug aus der von Oneg Schabbat-Mitgliedern herausgegebenen Untergrundzeitung „Wiadomości“, 9.–15.01.1943





Am 22. Juli 1942 beginnt die Deportation der jüdischen Einwohnerschaft des Warschauer Ghettos in das Vernichtungslager Treblinka, von den deutschen Behörden euphemistisch als ‚Umsiedlung‘ bezeichnet. Fast zwei Monate lang müssen sich Tag für Tag tausende Menschen zum Abtransport melden. Nur wer arbeitsfähig ist und eine Beschäftigung hat, bleibt vorübergehend verschont.

___ Auf Anordnung der deutschen Behörden veröffentlichte Bekanntmachung über die „Umsiedllung der Warschauer Juden in den Osten” vom 22.07.1942

Diese Entwicklungen veranlassen Oneg Schabbat, aktuelle Mitteilungen und Berichte über die Mordaktionen zusammenzustellen, die die Gruppe an den polnischen Widerstand außerhalb des Ghettos weiterleitet. Über diesen gelangen die Informationen an die polnische Exilregierung in London, um die Alliierten zu alarmieren.

Die Berichte gehören zu den ersten Versuchen, die Shoah im Augenblick ihres Geschehens zu beschreiben.

___ Tagebucheintrag von Abraham Lewin, Dziennik, über die Massendeportationen aus dem Warschauer Ghetto, 24.08.1942





0:00/0:00

___ Auszug aus dem Tagebucheintrag von Abraham Lewin, Dziennik, 24.08.1942



___ Plan des Vernichtungslagers Treblinka aus einem Bericht mit dem Titel „Die Auslöschung des jüdischen Warschau”, 15.11.1942





0:00/0:00

___ Auszug aus Abram Jakub Krzepickis Augenzeugenbericht „Ein Mann ist aus Treblinka geflohen... Gespräche mit dem Heimkehrer“, nach 26.12.1942

Das Archiv bewahren und kämpfen

Angesichts der Massendeportationen im Sommer 1942 beschließt Oneg Schabbat, das bisher gesammelte Material zu verstecken.

Als die Deportationen im September 1942 beendet werden, sind rund 300.000 Jüdinnen*Juden aus dem Warschauer Ghetto verschleppt und ermordet worden. Nur etwa 60.000 Menschen bleiben im verkleinerten ‚Restghetto‘ zurück. Sie wissen, dass auch sie bald ermordet werden. Aber sie gehen nicht kampflos in den Tod.

___ Blechkiste, in der ein Teil des Oneg Schabbat-Archivs aufbewahrt wurde.

Ein Teil des Archivs wird in zehn Blechkisten verpackt und von Izrael Lichtensztejn und seinen Schülern Nachum Grzywacz und Dawid Graber im Keller einer Schule vergraben. Ein zweiter Teil des Archivs wird Anfang Februar 1943 am selben Ort in zwei Milchkannen versteckt. Weitere Dokumente werden möglicherweise im April 1943 vergraben.

__ Dawid Graber und Nachum Grzywacz haben ihre Eindrücke und Erinnerungen von den Ereignissen vor und während der Massendeportationen aus dem Warschauer Ghetto im Sommer 1942, gemeinsam mit jeweils einem Testament und der eigenen Biografie, notiert, während sie zusammen das Oneg-Schabbat-Archiv vergruben, 03.08.1942



In den Kellern der Häuser werden Tunnel und Bunker gebaut. Die Untergrundkämpfer*innen organisieren heimlich Waffen und verteilen sie. Als die Deutschen im April 1943 in das Ghetto eindringen, um es zu räumen, stoßen sie auf Gegenwehr. Fast einen Monat lang halten die jüdischen Kampfeinheiten sich, dann wird das Ghetto von deutschen Truppen dem Erdboden gleichgemacht.

Der Aufstand im Warschauer Ghetto ist der bedeutendste Aufstand von Jüdinnen*Juden im Zweiten Weltkrieg.

___ „Bereitet euch auf den Kampf vor! Bleibt wachsam!!!“, Aufruf einer jüdischen Untergrundorganisation zum Kampf gegen die deutschen Besatzer, Januar 1943

Die meisten Mitglieder von Oneg Schabbat sterben bei den Deportationen oder werden in den Vernichtungslagern ermordet. Einige kommen beim Ghettoaufstand ums Leben.

Emanuel Ringelblum gelingt es im Februar 1943, das Ghetto zu verlassen und seine Familie in Sicherheit zu bringen. Doch im März 1944 wird ihr Versteck am Stadtrand von Warschau an die Gestapo verraten. Er wird zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn und allen, die sich mit ihm versteckt hatten, in den Trümmern des Ghettos erschossen. Auch die polnische Familie, die ihnen Unterschlupf gewährt hat, wird hingerichtet.

Nur drei Mitglieder von Oneg Schabbat überleben den Krieg.

__ Emanuel Ringelblum und sein Sohn Uri









Vermächtnis

Bereits im Februar 1945 fordern Überlebende des Ghettos die internationale jüdische Gemeinschaft auf, sich auf die Suche nach dem Archiv zu machen. Mit Hersz Wasser, dem Sekretär des Archivs, gibt es einen Überlebenden, der das Versteck kennt. Aber es stehen nur begrenzte Mittel bereit, so dass sich die Suche schwierig gestaltet.

Da das Ghetto vollständig zerstört ist, sind die Grabungen mit hohem Aufwand verbunden: Genehmigungen müssen eingeholt, die genaue Stelle lokalisiert und die richtige Ausgrabungsmethode gefunden werden. Erst im Februar 1946 erhält die jüdische Gemeinde in Polen umfangreiche Hilfe aus dem Ausland, sodass die Ausgrabungen endlich beginnen können.





























___ Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg filmt der Shoah-Überlebende Natan Gross in den Ruinen des Warschauer Ghettos. Er dokumentiert die Zerstörungen und den Fund des ersten Teils des Oneg Schabbat-Archivs.



























Am 18. September 1946 wird der erste Teil des Archivs geborgen, doch ein Großteil des Materials hat durch eingedrungenes Wasser Schaden genommen. Der zweite Teil des Archivs in versiegelten Milchkannen wird im Dezember 1950 zufällig bei Bauarbeiten am selben Ort gefunden. Er ist wesentlich besser erhalten.

Auf Basis der wiedergefundenen Dokumente entstehen die ersten wissenschaftlichen Artikel über die Shoah im besetzten Polen. Auch in Prozessen gegen NS-Täter dienen sie als Beweismittel.

























Ich will, dass man sich meiner Frau erinnert, Gela Seksztajn, Malerin, die Dutzende Bilder hergestellt hätte, es aber nicht konnte, nicht im Rampenlicht stehen konnte. [...] Jetzt bereitet sie sich mit mir zusammen auf den Tod vor. Ich will, dass man sich meiner Tochter erinnert. Margolis ist heute 20 Monate alt. Beherrscht vollkommen die jiddische Sprache. [...] Ich betrauere nicht mein Leben oder das meiner Frau, leid tut es mir nur um das kleine, wohlgeratene Mädchen. Auch sie ist es wert, dass ihrer gedacht wird. Izrael Lichtensztejn, Mein Vermächtnis, 31.07.1942

__ Zeichnungen von Gela Seksztajn, Bildnis eines schlafenden Kindes (Margolit), Selbstporträt, Porträt ihres Mannes Izrael Lichtensztejn

Bis heute ist das Ringelblum-Archiv Eigentum der 1950 gegründeten Gesellschaft des Jüdischen Historischen Instituts in Polen. Es wird in eben jenem Institut in Warschau aufbewahrt, am Rand des ehemaligen Ghettos. Ausgewählte Dokumente des Archivs sind in der Dauerausstellung des Instituts zu sehen. Seit 1999 ist das Archiv Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes.







„Wichtiger als unser Leben“

Das Untergrundarchiv des Warschauer Ghettos



29. Juni 2023 bis 7. Januar 2024 | NS-Dokumentationszentrum München, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München | nsdoku.de

Quellen

Bilder

Alle Bilder: © Jüdisches Historisches Institut Emanuel Ringelblum in Warschau

ARG I 683 50, ARG I 683 29, ARG I 3 8, ARG I 581, ARG I 681 2, ARG I 314_4, ARG I 1333 2, ARG II 490 6, ARG II 487 11, ARG I 395, ARG I 831 5, ARG II 339, ARG II 52 2, ARG II 252, ARG II 300, MŻIH B-650/III, ARG I 415 36, ARG I 416 39, ARG II 426 7, MŻIH A-891, MŻIH A-947 11

Audioaufnahmen

Alle Audioaufnahmen: © Jüdisches Historisches Institut Emanuel Ringelblum in Warschau | Eingesprochen und produziert von Schauspieler*innen der Münchner Kammerspiele

Marek Stok, Pamiętnik [Tagebuch], Sommer 1940 | Archiv des Jüdischen Historischen Instituts, Nr. 302/144

Abraham Lewin, Tagebucheintrag vom 06.06.1942 | Zit. nach: Samuel D. Kassow, Ringelblums Vermächtnis. Das geheime Archiv des Warschauer Ghettos, Reinbek bei Hamburg 2010, S. 478

Stanisław Różycki [Benjamin Rozenfeld], Zbiór relacji pt. „Obrazki uliczne getta” [Sammlung von Augenzeugenberichten „Straßenszenen aus dem Ghetto“], März 1942 | Aus: Archiwum Ringelbluma, Bd. 5: Getto warszawskie. Życie codzienne, hg. von Katarzyna Person, Warschau 2010, S. 19

Natan [Nusn] Koninski, Oblicze dziecka żydowskiego, November 1941 | Aus: The Ringelblum Archive, Bd. 4: Children. Clandestine education in the Warsaw Ghetto, hg. von Ruta Sakowska, Warschau 2021, S. 260

Wiadomości, Nr. 6, 9.–15.01.1943 | Aus: The Ringelblum Archive. Underground Archive of the Warsaw Ghetto, Bd. 3: Oyneg Shabes. People and Works, hg. von Aleksandra Bańkowska und Tadeusz Epsztein, Warschau 2020, S. 310-311

Abraham Lewin, Dziennik [Tagebuch], 24.08.1942 | Ringelblum-Archiv, ARG II 252

Abram Jakub Krzepicki, Augenzeugenbericht: „Ein Mann ist aus Treblinka geflohen... Gespräche mit dem Heimkehrer“, nach 26.12.1942 | Aus: The Ringelblum Archive, Bd. 5: The Last Stage of Resettlement is Death. Pomiechówek, Chełmno on the Ner, Treblinka, hg. von Barbara Engelking, Alina Skibińska und Ewa Wiatr, Warschau 2021, S. 213

Israel Lichtensztejn, Mein Vermächtnis, Warschau, 31.07.942 | Aus: Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Bd. 9: Polen: Generalgouvernement, August 1941-1945, bearb. von Klaus-Peter Friedrich, München 2014, S. 358f.

Filmaufnahmen

Amateurfilmaufnahmen von Alfons Ziółkowski, 1941 | Mit freundlicher Genehmigung von Eric Bednarski

„Senek Rosenblum - Ein Kind auf der Flucht“ aus der Porträtreihe „Zeuge der Zeit“ | © Bayerischer Rundfunk 2018

Natan Gross, Mir lebn Geblibene, Polen 1946-48 | © National Center for Jewish Film at Brandeis University, USA

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

NS-Dokumentationszentrum München Max-Mannheimer-Platz 1 80333 München Tel. +49 (0)89 233 67000 nsdoku@muenchen.de

Eine Einrichtung der Landeshauptstadt München Gesetzlicher Vertreter: Oberbürgermeister Dieter Reiter Körperschaft des Öffentlichen Rechts Aufsichtsbehörde: Regierung von Oberbayern

Redaktion

Ilona Holzmeier und Ulla-Britta Vollhardt NS-Dokumentationszentrum München Max-Mannheimer-Platz 1 80333 München presse.nsdoku@muenchen.de

Programmierung & Hosting

Codevise Solutions GmbH Deutz-Mülheimer Straße 119 D-51063 Köln, Germany info@codevise.de

EU-Streitschlichtung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/

Verbraucherstreitbeilegung / Universalschlichtungsstelle

Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.